Was ist LASIK?
Wörtlich im Englischen: "Laser Assisted Stromal In-citu Keratomileusis".
"Lasik ist zur Zeit die beste, die sicherste und die genaueste Methode zur Beseitigung von Sehfehlern"
Der Grund, warum Millionen von Menschen sich für eine Lasikbehandlung entscheiden ist, daß dieses weltweit am häufigsten eingesetzte Verfahren zur Behandlung von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, oder Stabsichtigkeit (Myopie, Hyperopie, Astigmatismus und Presbyopie) beste, sicherste und schnellste Methode ist.
Das Ziel dieser Behandlung ist, der Hornhaut, die sich außerhalb des Auges befindet, mit dem Laser eine neue Form zu geben. Hierbei wird mit Hilfe eines Spezialinstruments (Mikrokeraton) auf der Oberfläche der Hornhaut ein 160 Mikrometer dicker Teil hochgeklappt. Danach wird für ein paar Sekunden der Laser eingesetzt. Der Laser gibt hierbei dem unter der Hornhaut liegenden Gewebe eine neue Form. Zum Schluß wird das hochgeklappte Deckhäutchen wieder zurückgeklappt, welches sich von selbst wieder festansaugt. Sie brauchen nach der Operation das Auge nicht zu bandagieren und - noch wichtiger für Patienten - Sie haben keine Schmerzen.Die Behandlung pro Auge dauert 4-5 Minuten. Das heisst für Sie nach einer Lasikoperation von 10 Minuten an beiden Augen wieder ohne Brille sehen können.
Welche Schritte sind vor einem LASIK Eingriff zu beachten?
- Detaillierte Augenuntersuchung
- Test des Sehvermögens mit und ohne Brille
- Feststellung der Dioptriezahl
- Messung der Pupille bei Tag und Nacht (Pupillometrie)
- Augendruckmessung
- Untersuchung der Netzhaut (Retina)
Untersuchungen
- Messung der Stärke der Kornea (Pakimetrie)
- Topographie der Kornea
- Aberrometer
Kontaktlinsenträger müssen ihre weichen Linsen eine Woche vor der Untersuchung, harte Linsen bereits drei Wochen zuvor herausnehmen. Nach den Untersuchungen kann Ihnen Ihr Augenarzt mitteilen, ob eine Laser Operation durchgeführt werden kann oder nicht.
VOR DER OPERATION
- Vor der Operation wird Ihr Arzt Ihre Augen untersuchen. Es wird der Grad ihrer Weit- oder Kurzsichtigkeit, bzw. Hornhautverkrümmung gemessen.
- Über bestehende Erkrankungen und Augenleiden (z.B. rheumatische Krankheiten, Diabetes) sollten Sie Ihren Arzt bei der Untersuchung informieren, damit dieser Sie in diesem speziellen Fall beraten kann. Bedenken Sie, daß Sie ihren Arzt in jedem Fall über Ihre etwaigen Krankheiten und regelmäßig einzunehmenden Medikamente i
nformieren sollten.
- Insgesamt dauert die Lasik Behandlung für jedes Auge 5-6 Minuten.
- Nach der Lasik erreichen Sie ein Sehvermögen, das Sie zuvor nur mit Hilfe der Brille oder Kontaktlinse hatten.
DURCHFÜHRUNG DER LASIK
- In das Auge werden Narkosetropfen getropft.
- Mit dem so genannten Mikrokeratom, wird die oberste, durchsichtige Schicht – der so genannte Flap – von der Hornhaut abgehoben.
- Mit Hilfe eines Computer gesteuerten Lasers wird der nun offenliegende Teil der Hornhaut neu geformt. Danach wird der Flap zurückgeklappt.
- Die Behandlung eines Auges dauert fünf Minuten Der Laser kommt dabei 25-30 Sekunden zum Einsatz.
- Der Patient verspürt während der Durchführung keinerlei Schmerzen. Er nimmt lediglich die Berührungen war.
NACH DER LASIK
- Nach der Behandlung müssen die Augen nicht abgedeckt werden.
- 10-15 Minuten nach dem Eingriff wird sofort eine Kontrolluntersuchung durchgeführt. Danach können sie nach Hause gehen. Ihnen wird geraten, sich nicht die Augen zu reiben und kein Wasser daran kommen zu lassen. Sie werden einige Tage Augentropfen verwenden müssen.
- Innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Eingriff sollte das behandelte Auge ruhig gehalten werden und nicht mit Wasser in Berührung kommen. Nach 24 Stunden können Sie ihr gewohntes Leben wieder aufnehmen.
- Innerhalb der ersten Stunden kann sich das Auge irritiert anfühlen und tränen.
- Am folgenden Tag, sowie nach einem und nach drei Monaten folgen jeweils eine Kontrolluntersuchung. Da das Ergebnis meist positiv ausfällt, halten die meisten Patienten diese Kontrolluntersuchungen nicht für erforderlich.
- Ihre neue Dioptriezahl wird sich spätestens drei Monate nach dem Eingriff nicht mehr oder höchstens nur geringfügig ändern.
- Die wichtigste Komplikation, die bei der Lasik Therapie auftreten kann ist, daß die Sehschwäche nicht ausreichend ausgeglichen wurde. In diesem Fall kann man sich dem Eingriff nach 6-12 Monaten erneut unterziehen. Die Behandlung zu wiederholen ist unbedenklich.
- Eine Lesebrille zu tragen ist für Personen über 40-45 Jahren ein physiologisch normaler Vorgang. Daher ist es auch für Patienten dieser Altersgruppe und älter, bei denen eine erfolgreiche LASIK durchgeführt wurde, nicht außergewöhnlich, daß sie weiterhin eine Lesebrille verwenden, oder beginnen eine solche zu tragen. Falls sie älter sind als 40 befragen Sie Ihren Arzt zu diesem Thema.
Was ist unmittelbar nach der Operation erlaubt?
Nach 24 Stunden können sie ihre Arbeit wieder aufnehmen.
Waschen
| Wenn die Nachuntersuchung gezeigt hat, daß keine Komplikationen aufgetreten sind, können Sie sich duschen. | Autofahren
| Am Tag nach der Kontrolle können Sie sich wieder ans Steuer setzen | Schwere körperliche Betätigung
| Nach 15 Tagen können Sie auch schwere körperliche Arbeiten aufnehmen und Sport treiben. | Schwimmen
| Nach einer Woche können Sie wieder schwimmen, nach sechs Wochen wieder tauchen. | Make-up | Darf nach einer Woche aufgetragen werden. |
Eyetracker erhöhen Genauigkeit der Laserbehandlung
Für die Laserbehandlung ist eine genaue Zentrierung und konstante Positionierung des Auges von entscheidender Bedeutung. Da selbst bei voller Konzentration des Patienten kleinste, unwillkürliche und nicht zu unterdrückende Augenbewegungen auftreten, zum Teil auch Kopfbewegungen, wurden Kontrollsysteme entwickelt, die die Position des Auges überwachen - so genannte Eyetracker.
Was ist ein Eyetracker?
Er ist ein Bestandteil des Lasers, der Augenbewegungen genauestens beobachtet und kleinste Veränderungen, also Pulse der Augenbewegung, blitzschnell nachführt, damit die Position und die Form des Ablationsprofils (= Form der Hornhautgewebeabtragung durch den Laser) nicht verändert wird. Der Eyetracker ist eine Kombination aus Kamera und Infrarotbeleuchtung, Rechner und einem Scannerspiegelsystem. Diese hochempfindlichen Sensoren und Kameras beobachten die Position der Pupille mit ca. 120 - 240 Messungen pro Sekunde. Falls sich das Auge während der Laserbehandlung bewegt (oder der Kopf) sendet der Eyetracker ein Signal zum Laser und dessen Rechner und meldet ihm die veränderte Position. Der Laser passt dann blitzschnell sein Ablationsprofil der neuen Position an und verfolgt sozusagen die Augenbewegung mit. Dies geschieht über ein Spiegelsystem, welches den Laserstrahl entsprechend umlenkt. Der aktive Eyetracker verfolgt Augenbewegungen innerhalb eines definierten Bereiches (typischerweise + / - 1,5 mm) und stoppt den Laser sofort, falls die Augenbewegung über diese 1,5 mm hinaus geht.
(Quelle: VSDAR)
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